The City of Gubbio
Umbrien im Überblick
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Tag 1
Tag 1: Perugia – Die mittelalterliche Kunststadt

Vormittag
Man betritt die Altstadt über den Corso Vannucci, das elegante Zentrum der Stadt; am Ende, auf der Piazza IV Novembre, befinden sich der Dom, die Fontana Maggiore und der Palazzo dei Priori. Im Inneren bewahrt die Nationalgalerie Umbriens einen der bedeutendsten Rundgänge durch die mittelalterliche und Renaissancekunst Italiens. Nicht zu verpassen ist die Pincetto-Station von Jean Nouvel (Teil des gesamten Minimetrò-Projekts): eine Verbindung von zeitgenössischer Architektur und Panorama, mit einem Blick, der bis nach Assisi reicht.

Nachmittag
Spaziergang durch das Viertel Porta Sole, den höchsten Punkt der Stadt, und entlang eines Teils der alten etruskischen Stadtmauern und ihrer monumentalen Tore – stille Zeugen einer Stadt, die die Jahrhunderte durchquert hat, ohne ihre einzigartige historische Identität zu verlieren.

Essen
Zum Abendessen ein Restaurant im historischen Zentrum. Probieren Sie Torta al Testo, ein warmes Fladenbrot mit Wurst und Käse, Torello alla Perugina oder frische Tagliatelle, deren Saucen je nach Saison variieren – Trüffel, Spargel, Wurst – je nachdem, was die Natur gerade bietet. Zum Abschluss: Ciaramicola, Torcolo oder Tozzetti.

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Tag 2
Tag 2: Assisi – Spiritualität und Basilika des Heiligen Franziskus

Vormittag
Die Basilika des Heiligen Franziskus empfängt Besucher mit ihren zwei übereinanderliegenden Kirchen: Fresken von Giotto, Cimabue und Simone Martini erzählen eine Geschichte, die zugleich Kunst und Gebet ist. Nicht zu verpassen sind die romanische Kathedrale San Rufino, in der Franziskus und Klara getauft wurden, sowie die Kirche Santa Chiara. Wer den Spuren des Heiligen außerhalb des Zentrums folgen möchte, findet im Kloster San Damiano und in der Porziuncola in Santa Maria degli Angeli Orte der Stille und inneren Einkehr.

Nachmittag
Spaziergang durch die mittelalterlichen Gassen bis zum Tempel der Minerva: ein römischer Tempel, der in eine Kirche umgewandelt wurde und perfekt erhalten ist – ein Zeugnis der geschichtlichen Schichten Assisis. Daneben befindet sich der Zugang zum unterirdischen Assisi.

Essen
Im historischen Zentrum bieten Restaurants eine Küche von hoher Qualität: Hier wird Tradition zum Erlebnis, mit Geschmäckern, die seit Generationen zu dieser Region gehören.

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Tag 3
Tag 3: Spoleto und Orvieto – Die schönsten Orte Italiens

Vormittag
Spoleto entdeckt man zu Fuß: den Dom, die Ponte delle Torri – Aquädukt und Brücke zugleich, ein beeindruckendes Gleichgewicht zwischen römischer Ingenieurskunst und mittelalterlichem Mut – sowie die Rocca Albornoziana, die das Tal überragt. Im Zentrum lohnt sich ein Halt in einer Norcineria, um die typischen Wurstwaren zu probieren. Wenn es die Zeit erlaubt, überrascht der Palazzo Collicola mit einer unerwarteten Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst in einem Palast aus dem 18. Jahrhundert.
Nicht verpassen: Stracciata mit Trüffel und die Crescionda, ein Dessert mit traditioneller Rezeptur aus Spoleto.

Nachmittag
In Orvieto ist der Dom ein Meisterwerk der italienischen Gotik, mit einer Fassade, die wie gemalt wirkt. Nicht verpassen: der Brunnen des Heiligen Patrick mit seiner doppelten Wendeltreppe, die in den Fels gehauen ist, sowie die unterirdischen etruskischen Hohlräume, die ein anderes, stilles und geheimnisvolles Orvieto zeigen.
Vor der Abreise sollten Sie unbedingt in einer Bäckerei die Lumachelle di Orvieto probieren, heute auch als Slow-Food-Produkt anerkannt.

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Tag 4
Tag 4: Montefalco und seine Weinberge – Sagrantino-Verkostung – Bevagna

Vormittag
Montefalco wird „Balkon Umbriens“ genannt: Von hier aus reicht der Blick von Perugia bis Spoleto. Das mittelalterliche Zentrum, die Piazza del Comune und die Kirche San Francesco mit Fresken von Benozzo Gozzoli erzählen von einer Stadt, die ihre Schönheit bewahrt hat.

Nachmittag
Erlebnis in einem Weinberg und Besuch eines Weinguts, das diese Region berühmt gemacht hat: Verkostung des Sagrantino di Montefalco DOCG, eines kraftvollen und tanninreichen Weins, begleitet von lokalen Käsesorten und Wurstwaren. Am Nachmittag Besuch von Bevagna mit seinem wunderschönen Platz und seinen alten Handwerkskünsten oder Trevi, der Stadt des Olivenöls, mit einer Besichtigung einer Ölmühle.

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Tag 5
Tag 5: Valnerina – Natur, Wasserfälle und Trüffelsuche

Vormittag
Die Valnerina, das Tal des Flusses Nera, beeindruckt mit den Marmore-Wasserfällen: ein römisches Ingenieurswerk und eines der höchsten Europas, heute ein spektakuläres Naturerlebnis. Es gibt Panoramawege oder die Möglichkeit zu Rafting-Abenteuern.

Nachmittag
Authentische Dörfer prägen das Tal: Scheggino, Vallo di Nera (unter den schönsten Italiens), Ferentillo mit seinen Mumien. Im Sommer laden die klaren Wasser des Nera zum Abkühlen oder zu Wassersport ein.
Nicht verpassen: Dinkelsuppe, Linsen aus Castelluccio, gesalzene Ricotta (Slow Food) und Spezialitäten aus den lokalen Norcinerien.


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Tag 6
Tag 6: Trasimenischer See – Fahrrad und Seedorfer

Vormittag
Die Ufer des Trasimenischen Sees lassen sich mit dem Fahrrad auf einem etwa 60 km langen, flachen Radweg erkunden. Castiglione del Lago mit seiner mittelalterlichen Festung, Passignano sul Trasimeno mit seinen Häusern am Wasser und Magione mit dem Schloss des Malteserordens.

Nachmittag
Ein Boot bringt Sie zur Isola Maggiore, der einzigen bewohnten Insel des Sees. Fußgängerfreundlich und ruhig bewahrt sie alte Traditionen wie die Spitzenstickerei: ein entspannter Spaziergang zwischen Olivenbäumen und Gassen, die zum Wasser führen.

Essen
Tegamaccio, ein typischer Fischeintopf aus dem See, sowie die Weine der Colli del Trasimeno, vom Gamay bis zum Trebbiano.

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Tag 7
Tag 7: Gubbio – Mittelalterlich und authentisch

 

Vormittag
Gubbio ist eine der authentischsten mittelalterlichen Städte Umbriens. Der Palazzo dei Consoli und die Piazza Grande bilden eines der eindrucksvollsten architektonischen Ensembles Italiens. Spaziergang entlang des Corso Garibaldi, zwischen steinernen Palästen und Werkstätten, in denen noch heute Keramik mit Lüstertechnik hergestellt wird.

Nachmittag
Spaziergang zum römischen Theater oder, für Naturliebhaber, in die Bottaccione-Schlucht, wo die Landschaft zur geologischen Erzählung wird.

Nicht verpassen
Brustengo, ein köstliches frittiertes Fladenbrot, und Crescia, gefüllt mit Wurst, Käse oder Gemüse.

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