Die Köstlichkeiten der Erde

Die weiße Trüffel und ihre Aufbewahrung

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WEISSE TRÜFFEL ODER „TRIFOLA"
Die weiße Trüffel ist seltener und erlesener. Der wissenschaftliche Name ist Tuber Magnatum Pico: magnatum, weil sie für die Magnaten, die großen Herren der Tafel bestimmt ist, und Pico nach dem Turiner Arzt, der als erster 1788 deren Merkmale beschrieben hat. Diese Trüffelart kann sehr groß werden. Sie ist eiförmig, weißlich-gelb mit nussfarbigem Fruchtfleisch und deren Farbe kann je nach Reifung variieren. Wussten Sie, dass diese Trüffel zu 80% aus Wasser besteht? Sie wächst auf kalkhaltigen Böden in Città di Castello, Umbertide, Pietralunga, Montone, Monte S. Maria Tiberina, Citerna, S. Giustino, Gubbio, Scheggia, Pascelupo, Costacciaro, Sigillo, Fossato di Vico, Gualdo Tadino, Valfabbrica, Orvieto, Porano, Montecchio, Baschi, Castel Giorgio, Castel Viscardo, Allerona, Ficulle, Parrano, Montegabbione, Monteleone d'Orvieto und Fabro.
WEISSLICHE TRÜFFEL ODER MÄRZTRÜFFEL
Diese sehr verbreitete Sorte wächst in der Ebene, im Hügel- oder Bergland, in geringer Tiefe und auf kalkhaltigen, lehmigen Böden, bei Laub- ebenso wie Nadelbäumen. Sie ist klein, außen glatt und rotbraun, während sie innen hell mit vielen verzweigten Äderungen ist. Sie riecht zart nach Knoblauch und ist daher weniger geschätzt.
Vergessen Sie nicht, dass Trüffel frisch gegessen werden müssen, damit sich deren Geschmack und Aroma voll entfalten können. Da Trüffel jahreszeitlich gebunden sind, können sie auch aufbewahrt werden: Am häufigsten werden sie sowohl im Ganzen, als auch gerieben eingefroren. Davor müssen sie natürlich gut gereinigt und getrocknet werden.
Sie können sie auch dünn gehobelt trocknen, und vor dem Gebrauch in lauwarmes Wasser oder Milch einweichen. Manchmal werden sie unter Beigabe von einem Löffel Salz je nach Größe mindestens eine Stunde lang gekocht und danach in Glasgefäßen aufbewahrt. Leider kann bei keiner Lagerungsart das Aroma und der Genuss der frischen Trüffel geboten werden.