Spoleto

Die Ortschaft Poreta

map thumbnail
Im Herzen Umbriens gelegen, zwischen Spoleto, Campello und den Fonti del Clitunno, befindet sich inmitten der grünsilbrigen Hügel voller Olivenhaine die Ansiedlung von Poreta, ursprünglich ein Landhaus, das erst Ende des 13. Jh. zu einer befestigten Ortschaft wurde.
In der zweiten Hälfte des 15. Jh. wurde aufgrund der zahlreichen Streifzüge der Söldner eine Mauer um die Stadt errichtet. So entstand gemäß der typischsten Tradition Italiens ein echte städtische Siedlung, bestehend aus einigen Dutzend aneinandergereihten Wohnhäusern. Die Ortschaft wurde so regelrecht zum Mittelpunkt einer umfangreichen, zwischen dem Hang und dem Tal von Spoleto gelegenen Wohnsiedlung. Um die zweite Hälfte des 18. Jh. wurde die Burg aufgrund eines heftigen Erdbebens verlassen. Die Bevölkerung baute ihre Häuser außerhalb der Mauern mit den gleichen Steinen der bereits zerstörten Häuser wieder auf. Die Kirche San Cristoforo wurde auf der Rückseite der Burg errichtet und Santa Maria della Misericordia getauft, zu Ehren des im Inneren aufbewahrten Madonnabildnisses, das von den Schäden des Erdbeben verschont geblieben war.