Orte der Kultur

St. Franciskus in Montone

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Die Kirche

Die Kirche,aus dem vierzehnten Jahrhundert wurde der Tempel der mächtigen Familie Fortebracci, die die Herrschaft über das Land hatten. Der Stil ist typisch für die Bettelorden: eine Architektur, gekennzeichnet durch würdevolle Einfachheit und weite Räume, damit die Gläubigen die Predigten hören konnten ohne visuelle hindernisse. Die Kirche ist in der Tat ein einziges Schiff, mit einem Fachwerkdach. Das Licht tritt durch Sprossenfenster der Seitenwände und der drei Fenster durch,zwischen denen ist ein zentrales Bogenfenster,offen über eine polygonale Apsis. Dies ist mit Fresken geschmückt,die heute leider unvollständig sind,Braccio da Montone beauftrgte Antonio Alberti, der zwischen 1422 und 1424, Szenen aus dem Leben des Heiligen Franziskus malte. Von großem Interesse ist auch der Holzchor aus dem späten fünfzehnten Jahrhundert. Auf der anderen Seite und entlang der linken Wand  kann man Fresken aus dem vierzehnten und fünfzehnten Jahrhundert bewundern, darunter ein Gesicht von St. Johannes der täufer (das Berto di Giovanni, Schüler des Perugino zugeschrieben wird), ein Martyrium des Heiligen Sebastian, ein Szene aus dem letzten Abendmal und eine aus der Szene des Abendbrot im Haus des Pharisäers. An der gleichen Wand ist der Altar aus Stein, im fünfzehnten Jahrhundert gebaut nach dem Wuntsch vom Grafen Carlo Fortebracci als Votivgabe für die Geburt seines Sohnes Bernardino, später von Bartolomeo Caporali von Perugia mit einem Fresko des heiligen Antonius von Padua dekoriert der zwischen dem Täufer und dem Erzengel Raphael steht.  Ebenfalls auf der linken Wand befindet sich der Zähler der Richter,geschnitzt und eingelegt mit Motiven inspiriert von grotesken Szenen von einem anonymen Künstler des sechzehnten Jahrhunderts. Es war dann, der Hüter des Klosters Stefano Cambi der den Zähler beauftragte, um die Priors,Gottesdienste besuche zu beherbergen. Entlang der rechten Wand, haben Sie villeicht den großzügigen Beitrag von Margherita Malatesta, die Frau von Carlo Fortebracci,die den Bau des Altars wollte und der heute im Stadtmuseum aufbewahrt wird. Es Folgen anderen unvollständige Votivfresken, darunter eine Madonna der Barmherzigkeit, Heilige Katharina von Alexandrien von einem Maler aus Perugia aus dem späten vierzehnten Jahrhundert und eine Episode der Geburt der Jungfrau, vielleicht Teil eines dekorativen Zyklus dessen Thema die Geschichten der Jungfrau waren. Kurz vor der Apsis gibt es zwei Nischen, die Fresken von einem anonymen umbrischen Maler des fünfzehnten Jahrhunderts,eine Darstellung der Jungfrau mit dem Heiligen Kind und den Heiligen und die andere representiert St. Antonius von Padua und St. Bernhardin von Siena. Bemerkenswert ist schließlich das vom fünfzehnten Jahrhundert geschnitzte Holzportal, das Werk von Antonio Bencivenni da Mercatello, auf dem Kirchenportal. Abgesehen vom Hoch Zeugnis der umbrischen Mittelalterlichen und Moderne Kunst,ist die Kirche von San Francesco heute Ausstellungen von mehrere zeitgenössischer Kunst und Fotografie, die sich sehr gut mit der Umgebung der Kirche anpassen.

die Kunstgalerie  

Das Kloster neben der Kirche, ist seit 1995 das Museumskomplex von San Francesco,mit Gemälde, Silber und Gewänder von hohem künstlerischen Wert, die von der Kirche und von anderen grenzenden Kirchen hier beherbergt und untergebracht sind. Unter den Werken, die in der Galerie zu sehen sind, verdient erwähnt zu werden der Banner des Bartolomeo Caporali,eine Darstellung der Madonna di Barmhertzige, eine Holzgruppe aus dem dreizehnten Jahrhundert, die die Kreuzabnahme darstellt, einst in der Pfarrkirche von San Gregorio Magno außerhalb der Stadtmauern, außerdem gibt es noch die Verkündigung von Thomas die Arcangelo der Papacello gennant wurde (Schule von Luca Signorelli),für die Kirche San Fedele. Schließlich gibt es eine kleine ethnographische Abteilung die der ostafrikanischen Kultur gewidtmet ist, "Talking Drum", die vom Anthropologen Enrico Castelli kuratiert ist.

Information

Via San Francesco - Montone (PG)

Telefonnummer: 075 9306535 - Fax: 075 9306535

montone@sistemamuseo.it

Öffnungszeiten:

von Oktober bis März - Samstag und Sonntag von 10.30 bis 13.00 / 15.00 Uhr bis 05.30 Uhr,

von April bis Mai - Freitag, Samstag und Sonntag von 10.30 bis 13.00 / 15.30 Uhr bis 6.00 Uhr,

von Juni bis September - Freitag, Samstag und Sonntag von 10.30 bis 13.00 / 16.00 bis 18.30 Uhr,

geschlossen 25. Dezember und am 1. Januar.

Eintritt:

Erwachsene  4,00 €,

Reduziert 3,00 € (für Studenten, Gruppen von mehr als 15 Einheiten, Over  65, Touring Club Italiano)

Riduziert 2,00 € für Studenten und Kinder zwischen 7 und 18 Jahre,

kostenlos für Kinder bis zu 6 Jahre alt und Einwohner der Stadt Montone.

Führungen: 50,00 € + Eintritt, 1 Stunde,

für Schulen 30,00 € + Eintritt; Führungen für Gruppen können maximal 30 Teilnehmer haben.