Cascia

Collegiata di Santa Maria - Cascia

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Fremdenverkehrsamt
Piazza Garibaldi 1 - 06043 Cascia
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Die Stiftskirche Santa Maria befindet sich in Cascia innerhalb des ummauerten Gebietes, neben dem Leonina Tor.
Errichtet im 12. Jh. (an der nördlichen Wand bewahrt sie Reste der originalen romanischen Struktur auf) wurde sie in gotischem Stil 1532 wiederaufgebaut (auch dieser Wiederaufbau ging verloren)
Die Fassade, welche in einem Giebel endet, weist zwei Tore auf (1532 und 1621), eine Nische mit einem Fresko des 16. Jh., das den heiligen Sebastian und die Muttergottes der Eiche (Madonna della Quercia) darstellt, außerdem ein Steinlöwe, der Teil des antiken Vorhalle war. Der andere war 1621 von der Fassade weggenommen worden, als das zweite Tor geöffnet wurde und befindet sich auf dem davor liegenden Platz.
Das Innere mit einem Dreischiff mit Kreuzgewölbe hat eine Anlage aus dem 16. Jh. und weist Altare aus dem 16. Jh. und 18. Jh. in Holz und buntem Stuck auf.
Auf der Gegenseite der Fassade befindet sich eine Niederlegung von Nicola da Siena und eine Geburt Christi aus dem 15. Jh.
Im rechten Kirchenschiff weist der erste Altar den Frieden der Cascianer (la Pace die Casciani) auf, eine Tafel im manieristischen Stil mit einem Holzrahmen und Holzaltarsockel von Gaspare und Camillo Angelucci.
In den darauf folgenden Altaren die heilige Anna, der heilige Leonhard und der heilige Nikolaus sowie die Madonna del Soccorso (Muttergottes des Beistandes)aus dem 17. Jh. während am Ende des Kirchenschiffes Fresken mit Geschichten über den heiligen Karl und die Gottesmutter mit dem Jesuskind zu finden sind.
Im linken Kirchenschiff sind die Geheimnisse des Rosenkranzes (Misteri del Rosario) von Niccolò Frangipani (1538) aufbewahrt.
In der Kirche befindet sich auch die Taufquelle, in der nach der Legende 1381 die heilige Rita getauft worden ist.