Fabro

Schloss von Fabro

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Das Schloss von Fabro, das zur Gemeinde Fabro gehört, befindet sich auf einem Hügel mit schöner Aussicht (364 m), östlich des Chiani Flusses. 


Die ursprüngliche Befestigungsanlage mit charakteristischer Mandelform, wurde ungefähr im Jahr Tausend gegründet, und anschließend im 15. Jh. und nochmals im 16. Jh. restauriert.

Das Restaurierungsprojekt im 15. Jh. ist ein Werk von Antonio da Sangallo der Jüngere (Florenz 1484- Terni 1564).

Das Gebäude, das heute Privateigentum ist, zeigt eine noch fast intakte Struktur, mit der mächtigen und dicken Wehrmauer und dem zylindrischen Wachturm.

Die Filippeschi besaßen das Schloss als Lehen seit der Gründung bis 1313. Es ging dann in den Besitz der Monaldeschi über und im Jahr 1488 an Cesario Bandini aus Città della Pieve, dessen Erben auf Grund von Machtkämpfe mit der Stadt Orvieto 1494 das Schloss verlassen mussten.

Anschließend wurde es zu einer wichtigen Hochburg des Kirchenstaates.

Im 17. Jh. wurde der Ort zur Gemeinde mit eigenen Statuten während er im Jahr 1817 den Marquisen Antinori angehörte.  

Aufgrund der Zerstörung des Gemeindearchivs, das sich im Gemeindehaus der Stadt befindet, sind auch der Großteil der geschichtlichen Nachweise des Schlosses verloren gegangen.