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Kaum Ebene zwischen dem Nestore Flusstal und dem Monte Peglia
Rennrad

ROUTE 25 - Kaum Ebene zwischen dem Nestore Flusstal und dem Monte Peglia

Schwierigkeitsgrad
Schwierig
Höhenunterschied
1600 m
Länge
94 km
Überqueren Sie das Nestore-Tal bis zum Monte Peglia und radeln Sie in einer hügeligen und überwiegend zerklüdigten Landschaft zwischen kleinen Dörfern und Burgen im Grünen Herzen Italiens.
Abfahrt Marsciano
Ankunft Marsciano
Länge 94 km
Höhenunterschied 1600 m
Schwierigkeitsgrad Schwierig
Straßenbelag Asphalt
Empfohlenes Rad Straßen
Sehenswertes in dieser Gegend Marsciano, Compignano, Montegabbione, Montegiove, Monte Peglia.

 

Diese Route ist mit ihrem Höhenunterschied von 1.600m auf 94km eine der anspruchsvollsten unter den in diesem Radwanderführer vorgeschlagenen Radtouren. Angesichts der Tatsache, dass sie fast ständig bergauf und bergab und fast nie in der Ebene verläuft, sind eine angemessene Gangschaltung und eine ausgezeichnete Kondition erforderlich. Wir wollten die Route jedoch nicht ausschließen, da sie durch eine herrliche Landschaft führt, die vor allem im Nestore Flusstal und zwischen Piegaro und dem Monte Peglia traumhaft schön ist: Hier schlängelt sich die Straße durch Wälder und durch Gebiete, in denen die Präsenz des Menschen kaum wahrnehmbar ist.

Wir starten am Sportzentrum von Marsciano, ein für die Ziegelverarbeitung bekannter Ort, und fahren zunächst Richtung San Venanzo und anschließend Richtung Stadtmitte; hier biegen wir links ab und radeln auf der Provinzstraße SP376 in Richtung Migliano und Morcella. An der Abzweigung nach Morcella fahren wir links in Richtung Migliano und dann auf der SP340 bergauf bis zur Abzweigung nach Mercatello, wobei wir durch eine überwiegend ländlich geprägte Hügellandschaft radeln.

Bei Kilometer 11 biegen wir rechts nach Mercatello ab und kommen an der antiken Brennerei von Compignano vorbei. Nachdem wir das Dorf hinter uns gelassen haben, müssen wir einen ziemlich anspruchsvollen, ein Kilometer langen Anstieg überwinden und kommen bei Kilometer 19 am Fuß der Ortschaft Spina an. Wir radeln weiter in Richtung Castiglione della Valle und von dort auf der Bundesstraße SS220 in Richtung Tavernelle; die Straße ist verkehrsreich, deshalb Vorsicht. Hinter Tavernelle geht es geradeaus weiter bis Kilometer 43, wo wir links Richtung Piegaro abbiegen und den Anstieg beginnen, der uns nach Monteleone di Orvieto führt.

Von hier kommen wir nach einer steilen Abfahrt und einem ebenso steilen Anstieg zur Ortschaft Montegabbione, in der wir eine Rast einlegen können. Anschließend fahren wir links auf die SP57 Richtung Montegiove. Die abgelegene Provinzstraße verläuft kilometerlang durch grüne Landschaften fern ab vom Straßenverkehr. Dies ist der schwierigste Teil der Strecke, da mehrere Bergauf- und Bergab-Abschnitte und vor allem die Anstiege nach Montegiove (Foto oben) und Pornello zu bewältigen sind, doch die Schönheit der Landschaft ist wirklich atemberaubend.

Bei Kilometer 76 endet der Anstieg, der von Pornello fast bis zum Gipfel des Monte Peglia führt. Hier wenden wir uns nach rechts in Richtung San Venanzo und Marsciano. Nach einem Kilometer biegen wir an der Kreuzung mit der SS317 links Richtung Marsciano ab und radeln über San Venanzo 15 Kilometer bergab zum Ausgangspunkt zurück. Wer dagegen noch etwas Kraft in den Beinen hat, kann rechts abbiegen und die letzten sieben Kilometer des Anstiegs bis zum Monte Peglia zurücklegen. Von hier fahren wir auf derselben Straße wieder zurück bis Marsciano.

 


Sehenswert sind vor allem die schönen Naturlandschaften der Hügel im Zentrum Umbriens und des Monte Peglia, von dem man einen großartigen Rundblick über die gesamte Region genießen kann. In Marsciano sollte man die Pfarrkirche San Giovanni Battista, Schutzpatron der Stadt, den im Jahr 1871 errichteten Palazzo Comunale, das Theater della Concordia und den prachtvollen Palazzo Battaglia mit Dekorationen des futuristischen Malers Geraldo Dottori besichtigen. In Marsciano, wichtigstes umbrisches Ziegelproduktionszentrum, befindet sich auch das Dynamische Museum der Ziegel und der Terrakotta. Dieses über das gesamte Territorium verteilte Museum bindet alle Orte der Bauern-, Handwerks- und Industriekultur ein. Beachtenswert entlang der Route sind sowohl die antiken befestigten Burgen Montegabbione, Monteleone di Orvieto und Montegiove, als auch die kleinen bewohnten Ortschaften Pornello und San Venanzo. In der Nähe von Montegiove liegt das bezaubernde franziskanische Kloster Scarzuola, gegründet vom hl. Franz von Assisi im Jahr 1218.