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Auf den Monti Martani und in der Stadt der Zwei Welten
Rennrad

ROUTE 26 - Auf den Monti Martani und in der Stadt der Zwei Welten

Schwierigkeitsgrad
Schwierig
Höhenunterschied
1200 m
Länge
83,5 km
Zwischen Wäldern, Weinbergen, Olivenhainen, Weizenfeldern und Sonnenblumen, auf einem wallonischen Weg, der von Spoleto zu den Hügeln der Martani Mountains führt und Dörfer von großem historischen und künstlerischen Interesse berührt.
Abfahrt Spoleto
Ankunft Spoleto
Länge 83,5 km
Höhenunterschied 1200 m
Schwierigkeitsgrad Schwierig
Straßenbelag Asphalt
Empfohlenes Rad Straßen, hybridrad
Sehenswertes in dieser Gegend Spoleto, Castel Ritaldi, Giano dell´Umbria, Monti Martani, Massa Martana, Acquasparta.


Diese Route beginnt, ebenso wie die folgende, an den Sportanlagen von Spoleto und verläuft auf den Hügeln der Monti Martani im Zentrum von Umbrien. Die Strecke führt bergauf und bergab und bindet nicht nur historisch-kulturell ausgesprochen interessante Dörfer wie Giano dell´Umbria und Massa Martana ein, sondern auch zahlreiche interessante Naturlandschaften und Ausblicke auf die für diese Gegend der Region typischen Wälder, Weinberge, Olivenhaine und großen Sonnenblumenfelder. 

Von den Sportanlagen Spoletos fahren wir entlang der Militärzone in Richtung Via Flaminia und biegen am Kreisverkehr links in Richtung Castel Ritaldi ab. An der Ampel fahren wir rechts auf eine der wenigen verkehrsreichen Straßen dieser Route und kommen bei Kilometer 3 in San Venanzo an, wo wir uns nach rechts in Richtung Protte wenden und den Verkehr hinter uns lassen. Hinter Protte biegen wir an der Kreuzung mit der Provinzstraße SP457 links ab: Wir fahren durch Beroide und Castel San Giovanni und erreichen bei Kilometer 14 Bruna; hier beginnt der kurze Anstieg, der uns zum Dorf Castel Ritaldi bringt.

Am Ende der Abfahrt geht es an der Kreuzung geradeaus weiter. Während wir zwischen Olivenhainen und Weizenfeldern bergauf Richtung Torregrosso und Colle del Marchese radeln, können wir einen herrlichen Ausblick auf die Valle Umbra genießen. Am Ende der Abfahrt fahren wir in Bivio Moscardini links auf die SP451 und nach wenigen Metern wieder links in Richtung Giano dell´Umbria, wo wir nach einem ca. 5 Kilometer langen Anstieg bei Kilometer 30 ankommen. Weiter geht es in Richtung Monte Cerreto; wir radeln auf einer kurvenreichen Straße, die sich am Fuß des Monte Martano durch Olivenhaine und einen dichten Pinienwald schlängelt und an der faszinierenden Burg Castagnola vorbeiführt. An der Kreuzung mit der Bundesstraße SS316 biegen wir links in Richtung Massa Martana ab.

Wir fahren wieder leicht bergauf bis zum Pass von Viepri (km 42), von dem es dann bergab nach Massa Martana geht (Foto oben). Hier können wir eine Rast einlegen und den Ort besichtigen. Anschließend fahren wir parallel zu den Überresten der Antiken Via Flaminia weiter bergab bis Massa Martana Scalo, wo wir links abbiegen Richtung Acquasparta.

In Acquasparta angekommen (km 59) folgen wir den Hinweisschildern nach Spoleto und beginnen auf der Regionalstraße SR418 den anspruchsvollsten, ca. 6 Kilometer langen Anstieg des Tages, der uns durch einen Wald bis zum Pass von Firenzuola bringt. Von hier radeln wir abwärts in Richtung Spoleto, fahren durch Baiano, um etwas Verkehr zu vermeiden, und biegen an den Toren von Spoleto bei Kilometer 81,4 links in die schmale Straße ein, die am Kanal entlang nach San Nicolò führt. An der nächsten Kreuzung biegen wir rechts ab, überqueren an der Ampel die Hauptstraße, fahren geradeaus in die Via Visso und radeln dann auf demselben Weg wie bei Beginn der Route zurück zu den Sportanlagen..

 


In der Altstadt von Spoleto, eines der schönsten Städtchen in Mittelitalien, sind sowohl deutliche Spuren der römischen Zeit als auch die mittelalterliche Struktur erhalten geblieben. Das bedeutendste Monument der „Stadt der zwei Welten“ ist der Dom, doch interessant sind auch die Kirche Sant´Eufemia und die Kirche Santi Giovanni e Paolo, die Abtei San Ponziano und die Kirche San Domenico. Besichtigen sollte man außerdem die Kirche San Paolo Inter Vineas (10. Jh.), in der ein bedeutender Freskenzyklus aus dem Jahr 1200 zu sehen ist, und die im 5. Jh. gebaute Kirche San Pietro mit ihrer prächtigen romanischen, aus Stein gehauenen Fassade, die mit einzigartigen Basreliefs geschmückt ist. Über der Stadt ragt die imposante Rocca Albornoz empor, mit deren Bau im Jahr 1352 begonnen wurde. Sehenswert in der Umgebung ist der "heilige Wald" von Monteluco mit seiner dichten immergrünen Steineichenvegetation, ein interessantes Naturphänomen voller Spiritualität. In der Ortschaft Massa Martana, in deren Nähe noch viele Überreste aus der römischen Zeit zu finden sind, sollte man die Kirche San Felice, die dem Schutzpatron der Stadt geweiht ist, die Kirche San Sebastiano und den Palazzo Comunale des 16. Jh. besichtigen. Die bezaubernden, an den Hängen der Monti Martani liegenden Dörfer Gualdo Cattaneo, Castel Ritaldi, Giano dell´Umbria und Monteccio sind ebenfalls einen Besuch wert.