Giove

Palazzo Ducale - Giove

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Die Burg von Giove, so wie wir sie heute kennen, ist das Ergebnis der Restaurierungsarbeiten, die von der Familie Farnese im 16. Jh. begonnen wurden und von den Herzögen Ciriaco und Asdrubale Mattei, auf dem was eine mittelalterliche Schutzfestung war, weitergeführt wurden. 

Die Arbeiten zur Umwandlung der mittelalterlicher Festung zu einem Herzogspalast wurden auf Rat des Architekten aus Orvieto, Ippolita Scalza durchgeführt. Das Gebäude besteht aus zwei Teilen: Einer nördlich, der sich auf sechs Stockwerken entwickelt und in dem sich der Haupteingang befindet und der andere südlich, antiker und aus drei Stockwerken und einem runden Wachturm bestehend.

Der Eingang besteht aus einem Portal mit Travertin-Bossenwerk durch die man in einen großen Hauseingang gelangt, der mit dorischen Säulen verziert ist. Auf der rechten Seite, führte eine Spiralrampe die Pferdewägen zur Loggia des Palastes, von dem aus man das herrliche Panorama des Tibertals bewundern konnte, um dann anschließend über einen Bogengang den Wohnbereich zu erreichen. Im Osten ist das Schloss von der Anwesenheit eines mächtigen Zwingers gekennzeichnet, das heißt ein weiterer Wachturm, der von einem Zinnengesims im ghibellinischen Stil auf Pechnasen, gekrönt ist.

Der dritte Stock ist von prunkvollen Sälen gekennzeichnet, deren Decken mit mythologischen Fresken der Schule von Bologna und Ferrara verziert sind, während die Gemälde Domenico Zampieri, genannt Domenichini (1581-1641), Paolo Caliari, genannt Veronese (1528-88) und Orazio Alfani (1510-83) zugesprochen werden. Im vierten Stock befinden sich einige Räume die als Gefängnis dienten, mit Isolationszellen und einer Falltür, in die die Verurteilten fallen gelassen wurden. An den Fassaden befinden sich 365 Fenster, eins für jeden Tag des Jahres.