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Die Straßen des Sagrantino und die Panoramen von Montefalco
Mountainbike

MTB 12 - Die Straßen des Sagrantino und die Panoramen von Montefalco

Schwierigkeitsgrad
Mittel
Höhenunterschied
650 m
Länge
24,5 km
Eine Reiseroute mit mittlerer Schwierigkeit, um die Schönheiten des historischen Zentrums von Montefalco zu entdecken, im Charme der umliegenden Gebiete mit Weinbergen und Olivenhainen und dem Geschmack eines Qualitätsweins wie sagrantino.
Abfahrt Montefalco
Ankunft Montefalco
Länge 24,5 km
Höhenunterschied 650 m
Schwierigkeitsgrad Mittel
Straßenbelag 60% unbefestigt, 40% asphalt
Sehenswertes in dieser Gegend Montefalco, Fabbri, Trevi, Bevagna, Giano dell´Umbria, Madonna della Stella.

 

Fast die gesamte Strecke verläuft auf Asphaltstraßen und breiten unbefestigten Naturstraßen und weist nur einen kurzen technischen und holprigen Abschnitt auf. Die Anstiege sind zwar nicht besonders lang oder beschwerlich, aber das ständige Bergauf und Bergab machen die Route doch recht anstrengend, vor allem für weniger trainierte Radler.

Wir verlassen den alten Dorfkern und radeln bergab nach Camiano. Von hier geht es immer weiter bergab, bis wir bei Kilometer 2,4 rechts in eine breite unbefestigte Naturstraße einbiegen, die uns nach Fabbri bringt. Kurz vor dem Friedhof wenden wir uns nach rechts und radeln einige Kilometer auf einem schönen, mitten durch die Weinberge führenden Feldweg, bis wir am Fuß von Turrita ankommen. Nachdem wir wieder auf die Asphaltstraße gestoßen sind (km 7,6), biegen wir links und nach 600m rechts ab und nehmen den asphaltierten Anstieg nach Turrita in Angriff. Von dort geht es geradeaus weiter. Wir radeln einige Kilometer auf der Asphaltstraße, überqueren die Hauptstraße in Richtung Cortagnone und kehren kurz danach auf die unbefestigte Straße zurück (km 10,3). Hier beginnt der landschaftlich schönste Abschnitt dieser Radtour: Ein immer leicht bergauf und bergab führender unbefestigter Weg schlängelt sich über eine Reihe von Hügeln, die mit Weinstöcken überzogen sind, und bietet Aussichten, die von den Martani-Bergen bis nach Montefalco reichen. 

Bei Kilometer 15,5 verlassen wir den unbefestigten Hauptweg, schlagen rechts den unbefestigten Weg ein und nehmen zuerst eine kurze Abfahrt und anschließend eine ziemlich steile Steigung in Angriff. An der Kreuzung mit der Asphaltstraße fahren wir rechts nach Casale, wo wir nach der Kirche links abbiegen und einen anderen bergab führenden unbefestigten Weg nehmen (weniger trainierte Radler können hier geradeaus weiterfahren, den Hinweisschildern nach Montefalco folgen und zum Ausgangspunkt zurückkehren). Das ist das technischste und holprigste Stück der Route, doch mit etwas Vorsicht kann es auch von den weniger erfahrenen Radlern bewältigt werden. Nach einem kurzen Abschnitt inmitten einer dichten Vegetation fahren wir am Ende der Abfahrt wieder bergauf und erreichen bei Kilometer 19,5 die Kreuzung mit der Asphaltstraße kurz vor dem Ortseingang von Pietrauta. Hier können wir entweder direkt nach Montefalco zurückradeln oder die Route verlängern und über zwei unbefestigte Wege nach Montepennino fahren, von wo es dann bergauf bis zu den Stadtmauern von Montefalco geht.


Montefalco ist berühmt für den Sagrantino Wein und gilt wegen seiner großartigen Aussichten als „das Geländer Umbriens“. Sehenswerte Gebäude sind die Kirche San Francesco, die Pinakothek mit Werken von Francesco Melanzio und Antoniazzo Romano und Gemälden der umbrischen Schule aus der Zeit zwischen dem 14. und 18. Jahrhundert sowie die Krypta, die archäologische Fundstücke und weitere Skulpturen beherbergt. Die Ortschaft ist von einem Mauergürtel aus dem 13. Jh. umschlossen und wird von der Kirche Sant´Agostino beherrscht, die zusammen mit dem Kloster in der zweiten Hälfte des 13. Jh. gebaut wurde. Nur wenige Kilometer von Montefalco entfernt liegt Foligno, die drittgrößte Stadt in Umbrien. Sie präsentiert sich mit großartigen Gebäuden und Palazzi, darunter der Dom, die romanische Kirche Santa Maria Infraportas, die Kirche San Salvatore, die ehemalige Kirche San Domenico und das Oratorium Nunziatella. Entlang der Route kann man herrliche Ausblicke auf die unterhalb liegenden Täler genießen; während der Fahrt radelt man durch zahlreiche Weinberge und kommt an verschiedenen Weinkellern vorbei, bei denen man eine Rast einlegen kann, um Wein und typische Produkte zu kosten.