Attigliano

Burg von Attigliano

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Die Burg von Attigliano errichtet sich in malerischer Lage mit Panoramablick am Rand einer Terrasse, die das Tibertal überragt. Der Ortsname stammt der Volkstradition nach von den unzähligen Linden, aus dem Lateinischen „al tiliam", die in der Nähe wuchsen.

Der antike Ort bewahrt auch heute noch einen mittelalterlichen Charme, auch wenn nicht viel von der antiken Burg erhalten geblieben ist, nur Teile der Mauer, sechs Wachtürme und das Eingangstor aus dem 15. Jh., das vor kurzem restauriert wurde.

Ursprünglich befand sich um die Burg herum ein Graben, und man hatte nur über eine Zugbrücke Zugang.

Im Lauf der Jahrhunderte war die Burg im Besitz vieler wichtiger Familien.

Erste Zeugnisse gehen auf das Jahr 1130 zurück, als die Burg im Besitz von Bonconte di Alviano war, nach ihm kam sie dann zuerst in den Besitz des Stadtvogts von Todi und anschließend in den Besitz der Kirche von Rom. Anfang des 16. Jh. bezeugen Dokumente, dass sie sich im Besitz von Bartolomeo d'Alviano befand, der, da er auch ein erfahrener militärischer Architekt war, Verbesserungen der Schutzvorrichtungen anbrachte. Es dauerte allerdings nicht lang, denn die Burg wurde 1527 von den Landsknechten zerstört.

Nach langer Zeit und vielen wechselnden Besitzern,  vergrößerten die Lehnsgüter Attigliano, gemeinsam mit Alviano und Guardea, das Herzogtum von Castro, dessen Adelsmann Pierluigi Farnese war. Neben der Burg, wo sich schon ein kleiner bewohnter Bereich befand, ließ Farnese den Herrschaftspalast bauen, der leider einige Jahrhunderte später niedergerissen wurde.