Giotto und der heilige Franziskus. Eine Revolution im Umbrien des 14. Jahrhunderts
Perugia, vom 14. März bis 14. Juni 2026, zeigt die Galleria Nazionale dell’Umbria die Ausstellung Giotto und der heilige Franziskus. Eine Revolution im Umbrien des 14. Jahrhunderts, die dem Zusammentreffen der franziskanischen Spiritualität mit der künstlerischen Innovation Giottos gewidmet ist, anlässlich des 800. Todestages des Heiligen.
Die Ausstellung beleuchtet den historischen Wandel zwischen dem späten 13. und frühen 14. Jahrhundert, als sich ein neues Bildverständnis durchsetzte und die byzantinisch geprägte maniera greca überwand. Im Zentrum steht die Basilika des heiligen Franziskus in Assisi, wo Giotto ab 1288 einen neuen Bildcode entwickelte, der die italienische Kunst nachhaltig prägte.
Neben Giotto werden Werke von Simone Martini, Pietro Lorenzetti und weiteren Künstlern gezeigt, die in Assisi und in franziskanischen Kontexten tätig waren. Ein besonderer Fokus liegt auf der Aufnahme dieser Neuerungen in Umbrien, wo lokale Künstler eigenständige Lösungen entwickelten.
Mit über sechzig ausgestellten Werken zeichnet die Ausstellung eine entscheidende Phase des künstlerischen und kulturellen Umbruchs nach und zeigt die enge Verbindung zwischen franziskanischer Spiritualität und der Entstehung der modernen Kunst.