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 Fratta Todina

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GESCHICHTE
Die ersten Besiedlungsspuren dieses Territoriums gehen auf die Jungsteinzeit zurück, wie in der Nähe von Montione entdeckte Funde bezeugen. In der römischen Zeit unterstand es dem Munizipium Todi. Den ältesten Hinweis auf Fratta Todina findet man in einem Dokument von 1177, als Friedrich Barbarossa nach Italien kam. In der Zeit der Kommunen wurde der Ort während der Kämpfe zwischen Guelfen (Perugia-Orvieto) und Ghibellinen (Todi-Amelia-Spoleto) mehrmals von Orvieto und Perugia angegriffen. 1310 gewann Perugia die Schlacht von Montemolino und zerstörte die Brücke, die die zwei Ufer des Tibers verband. In diesem Klima der Feindseligkeiten und ständigen Plünderungen, der Feuerbrünste und Verwüstungen entwickelte sich der Ort von einer Villa zu einem Castrum. Im 14. Jh. wurde die Stadtmauer errichtet und im 15. Jh. baute Braccio Fortebraccio da Montone die Burg aus und befestigte sie nach einem genau ausgearbeiteten militärischen urbanistischen Entwurf. Nach der Signoria der Fortebraccio kam Fratta Todina wieder unter die Regierungsgewalt von Todi und erlebte in der zweiten Hälfte des 16. Jh. eine Blütezeit, da der Bischof Angelo Cesi eine jährlich stattfindende freie Messe einrichtete, die heute mit dem Fest zu Ehren des Hl. Michele Arcangelo (8. Mai) wieder ins Leben gerufen wurde. Der Bischof ließ außerdem die urbanistische Struktur der Burg abändern und dann das Tor der Spineta wieder öffnen, verwandelte seinen Wohnsitz in eine prächtige Villa und schenkte der Gemeinschaft eine Residenz für die öffentlichen Versammlungen (das heutige Rathaus). In der ersten Hälfte des 17. Jh. führte Kardinal G.B. Altieri des Werk des Bischofs weiter. KUNST, KULTUR, NATUR
Im historischen Ortskern kann man jüngst restaurierte Gebäude und Monumente besichtigen: Ein Teil der zwischen dem 13. und 14. Jh. errichteten Burgmauern, der Palazzo Vescovile (Bischofspalast) des 17. Jh. und die Pfarrkirche (1654), die Kardinal Altieri gegenüber der älteren, im Palazzo Altieri einbezogenen Kirche S. Savino bauen ließ, von der noch die Apsis und andere Spuren neben dem Glockenturm sichtbar sind. Die Kirche beherbergt eine wertvolle Kreuzabnahme von Andrea Polinori (1612), eine Kopie des in der Kathedrale von Perugia aufbewahrten Gemäldes (Barocci). Interessant ist der Palazzo Altieri, der architektonisch imposanteste Bau des Ortes. Der in der zweiten Hälfte des 16. Jh. von Bischof Angelo Cesi errichtete Palazzo zeigte sich zwischen 1643 und 1654 in seiner größten Pracht, da Kardinal G.B. Altieri weitläufige Gärten mit herrlichen und fantasievollen Wasserspielen anlegen ließ. Im Palazzo befindet sich eine Galerie, deren kleine Loggia auf einen Brunnen blickt. Hier können Fresken der römischen Schule mit biblischen Szenen besichtigt werden. In der Umgebung sollte man das Kloster S. Maria della Spineta besichtigen, ein antikes Franziskanerkloster, von dem man einen phantastischen Ausblick auf das gesamte Tibertal von Perugia bis Todi genießt. Der Kreuzgang stammt aus dem Jahr 1394, während die heutige Kirche der Jungfrau Assunta von Ende des 18. Jh. ist. Sie beherbergte früher eine Christi Geburt von Spagna (heute im Vatikanmuseum ausgestellt), deren Kopie sich im Saal des Gemeinderats befindet. Vom Kloster Spineta kann man die Berge des Peglia und andere kleine malerische Dörfer erreichen.

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