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 Baschi

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DREI GUTE GRÜNDE FÜR EINEN BESUCH IN BASCHI
Einsiedelei der Pasquarella
Forello-Schluchten (Flusspark des Tibers)
Archäologische Ausgrabungsstätte der römischen Zeit in Scoppieto GESCHICHTE
Gesicherte historische Notizen gibt es aus dem Jahr 1235, als Baschi ein befestigter Weiler unter der Rechtssprechung der Familie Baschi war. Die Signori der herrschenden Burg regierten bis Mitte des 16. Jh., dann konfiszierte und zerstörte die Volksgewalt die Burg im Anschluss an die Verurteilung eines von den Baschi begangenen Gemetzels, nahm das Territorium unter ihre Herrschaft und regierte es bis zur Gründung des Königreichs Italien. KUNST, KULTUR, NATUR
Der historische Ortskern ist aufgrund seines kompakten und farblich gleichförmigen Erscheinungsbilds ausgesprochen eindrucksvoll. Sehenswert sind die vom Architekten Ippolito Scalza entworfene Kirche San Nicolò (16. Jh.) mit einem Polyptychon von Giovanni di Paolo (ca. 1440) und der Palazzo Comunale mit dem Antiquarium, eine didaktische Dauerausstellung der Überreste der blühenden Keramik- und Terrakottaproduktion, mit besonderem Augenmerk auf die signifikantesten Funde der archäologischen Ausgrabungsstätte von Scoppieto. In der Umgebung befinden sich an der Straße, die entlang dem Corbara-See nach Todi führt, viele historische Zeugnisse, darunter die vermutlich aus dem 11. Jh. stammende Einsiedelei der Pasquarella, das Franziskanerkloster von Pantanelli (13. Jh.), in dessen Nähe der hl. Franziskus gewohnt haben soll, die Burg von Corbara und die bezaubernden mittelalterlichen Dörfer Acqualoreto, Collelungo, Morre und Morruzze, die sich durch ihre antike Geschichte und viele Monumente auszeichnen. In dem sehr panoramisch am See liegenden Dorf Civitella del Lago befindet sich das außergewöhnliche Eier-Museum, in dem an Ostern der nationale Ausstellungswettbewerb „Ovo Pinto", dialektaler Ausdruck für „Bemaltes Ei", stattfindet. Dieser antike Brauch stammt aus der römischen Zeit und ist heute noch vor allem in Mittelitalien verbreitet. Eindrucksvoll ist die Fabrik römischer Keramik des 1. Jh., die in der archäologischen Ausgrabungsstätte von Scoppieto gefunden wurde. Dieses erst in jüngster Zeit entdeckte archäologische Gelände war ein wichtiger römischer Produktionsort für Keramik und Terrakotta. Die Waren wurden damals auf dem Tiber bis nach Rom und von dort zu den am Mittelmeer liegenden Städten transportiert. Von großem Natur- und Umweltinteresse ist der bei Touristen und Sportanglern sehr bekannte Corbara-See. Auf dem See und in der Zone um den künstlichen Stausee, der für die Erzeugung elektrischer Energie angelegt wurde, kann man verschiedene Sportarten betreiben: Kanu fahren, Trekking, Höhlenforschung, Wildwasser fahren (Forello-Schluchten, Piana-Höhlen, Prodo-Klamm). Die Forello-Schluchten inmitten des 1995 gegründeten geschützten Flussparks des Tibers bieten eine herrliche Kulisse unberührter Natur: Der Tiber schlängelt sich zwischen hohen Travertinfelswänden hindurch und lädt zu einer Flussfahrt ein, auf der man Grotten und zahlreiche wildlebende Tiere sehen kann.

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