Wandern

Wandern von Spoleto nach Monteluco

Eine Wanderung von Spoleto nach Monteluco entang der "Corta" auf den Spuren der Einsiedler

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Fremdenverkehrsamt
Largo Ferrer 6/7 - 06049 Spoleto
info@iat.spoleto.pg.it

Ein Ort, der für seine Spiritualität bekannt ist, an dem die umbrischen Heiligen ihre Zeit mit Gebeten verbracht haben, aber auch ein Ort, der mit seiner grünen Natur verzaubert und  wo man wunderbar wandern kann. Die Wanderung führt von Spoleto nach Monteluco an der "Corta" entlang durch die  Wälder von Spoleto.

 

Die Wanderung dauert circa eine Stunde. Ausgestattet mit festen und bequemen Schuhen gehen Sie Richtung Fortilizio dei Mulini, wo der Wanderweg des CAI Nr. 1 losgeht. Zunächst führt die Straße bergauf an dem steilen Hang auf der nordwestlichen Seite, durch einen Steineichenwald von großem wissenschaftlichem, historischem und landschaftlichem Wert. Die Lex Spoletina enthielt strenge Gesetze für den Schutz der Gegend. Der Name selbst ("lucus" auf Latein bedeutet "heiliger Wald") bezeugt den hohen Wert, den die Gegend im Laufe der Geschichte innehatte.

Vogelkenner können auf der Wanderung Grünspechte, Buntspechte, Waldbaumläufer und Kleiber beobachten.

Wenn Sie dem Pfad weiter folgen, kommen Sie in die Gegend der Einsiedeleien, die von den Anachoreten seit dem 5. Jahrhundert genutzt wurden, heute aber hauptsächlich auf Privatgrundstücken liegen.

Gut zu erreichen ist das Eremo di San Paolo Protoeremita, im 19. Jahrhundert Eigentum der Familie Marignoli, der wir den Bau der Kirche von San Francesco d'Assisi verdanken. Das Eremo delle Grazie  ist heute ein Wohnsitz, aber im 16. Jahrhundert erlangte der Ort große Bedeutung, nachdem die Benediktiner ihn verlassen hatten und es zur Versammlungsort der Romiti wurde und zur Residenz des Priors der Bruderschaft. Bei der Nummer 8 befindet sich das Eremo di San Michele Arcangelo, mit drei tiefen Höhlen, von denen eine zum Oratorium umgebaut wurde.

Nach den Einsiedeleien muss man eine Landstraße überqueren und dann auf dem Wanderweg der zum Berggipfel führt weitergehen,: man läuft dabei an dem Franziskanerkloster vorbei, das nach der Legende 1218 vom hl. Franziskus gegründet wurde. In der Nähe des Klosters sieht man eine Steinmauer, die den heiligen Wald einschließt. Direkt hinter dem Eingang befindet sich eine Kopie der Lex Spoletina, das Original wird im archäologischen Museum von Spoleto verwahrt. Genießen Sie die Ruhe des Waldes und gehen Sie weiter bis zum Aussichtspunkt; hier befinden sich einige Einsiedeleien, die den Namen der Heiligen tragen, die dort im Gebet ausharrten.

Am Ende der Wanderung empfehlen wir Ihnen nach Spoleto zurückzukehren und die wunderschöne Altstadt zu besichtigen. Schließen Sie Ihren Besuch am besten mit einer süßen Spezialität der "Crescionda" aus Amarettokeksen und Schokolade ab.