Citerna

Citerna, eine der schönsten Ortschaften Italiens

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Das im römischen Zeitalter als Civitas Sobariae bekannte Citerna ist ein malerisches Städtchen im Norden Umbriens, das als eine der schönsten Ortschaften Italiens angesehen wird
Vieles von ihrem Kulturgut wurde bei dem schrecklichen Erdbeben von 1917 zerstört, der Treppenturm, Symbol der Stadt, ist aber erhalten geblieben.
In der Altstadt empfehlen wir Ihnen eine Besichtigung der aus dem 14. Jh. stammenden Kirche des Heiligen Franziskus am Corso Garibaldi, die im Jahre 1508 in einfacher Renaissance-Bauweise neu erbaut wurde. Der Grundriss entspricht dem Lateinischen Kreuz und sie wird als „Museumskirche" bezeichnet, da in ihrem Inneren einige wertvolle und berühmte Werke verwahrt werden, unter anderem die Deposizione (16. Jh.) von Nicolò Circignani, Pomarancio genannt, eine robbianische Terrakotta mit Früchten und Cherubim, Raffaellino del Colle zugeschriebene Malereien, Fresken aus der Werkstatt von Luca Signorelli, ein hölzernes Chorgestühl aus dem Jahr 1550, Altare und raffinierte Schnitzereien... Teil der Kirche ist auch die wunderschöne Madonna mit Kind aus polychromem Terrakotta, die um 1415 datiert wird und erst kürzlich dem jungen Donatello zugeschrieben wurde.
Versäumen Sie nicht einen Besuch der charakteristischen Piazza Scipione Scipioni, auf der sich der hohe Stadtturm mit seiner mechanischen Uhr aus Holz aus dem 16. Jh. erhebt, und der Kirche San Michele Arcangelo, die um 1680 erbaut wurde und die große Tafel der Kreuzigung (1570) von Nicolò Circignani, Pomarancio genannt, sowie die Madonna mit Kind (16.-17. Jh.) ein Werk, das Giovanni della Robbia zugeschrieben wird, beherbergt.
Im ältesten Teil der Ortschaft erhebt sich die Festung, die 1944 von den Deutschen halb zerstört wurde, von der aus man aber eine beachtliche Aussicht genießen kann.