Vallo di Nera

Chiesa di Santa Maria Assunta - Vallo di Nera

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La chiesa di Santa Maria risale a circa il 1176. Agli inizi del Trecento, la chiesa passò ai Minori Conventuali. Di fianco, venne costruito il convento di cui si ha notizia fin dal 1336. Die Kirche von Santa Maria stammt ungefähr aus dem Jahr 1176. Zu Beginn des 14. Jh. wurde sie den Minoriten übertragen. Neben der Kirche wurde das Kloster, dessen Existenz seit 1336 dokumentiert ist, errichtet.
Die Franziskaner vergrößerten die ursprüngliche Kirche, widmeten sie dem heiligen Franziskus und verwandelten einen der Glockentürme in einen Verteidigungsturm. Im Jahr 1652, während des Pontifikats von Innocenzo X., wurde die Kirche Maria Assunta (Mariä Himmelfahrt) gewidmet.

Die Franziskanerkirche hat eine Steinfassade, die mit dem Romanik-Stil von Spoleto im Einklang steht. Sie endet in der Mitte mit einer Erhöhung und wird von einem schönen gotischen Spitzbogenportal gekennzeichnet, welches mit Kapitellen und Friesen bedeckt ist und von einer Rosette mit 12 Spalten gekrönt wird. Ein imposanter Glockenturm errichtet sich oberhalb des Presbyteriums, mit einer großen Glocke aus dem 14. Jh. An der linken Wand sieht man eine Nische, in welcher sich eine Pendeluhr befindet. Verschiedene Fresken schmücken die Wände, alles Werke von Künstlern der Schule Giottos, vor allem Giovanni Boccati, Girolamo di Giovanni und aus der Dynastie di Pietro, der Sohn von Cola und dessen Nachkommen Arcangelo di Cola und Giacomo di Cola. Die Apsis wurde im Jahr 1383 von Cola di Pietro da Camerino gemeinsam mit Francesco Antonio mit Fresken verziert.
An der rechten Wand, auf einem Wandgemälde aus dem 14. Jh. von Cola di Pietro da Camerino sind elf Heilige abgebildet, wie unter anderem San Giuliano in Militärkleidung, Sant’Antonio Abate, San Pietro, San Paolo, San Giovanni Battista, San Giacomo Maggiore und San Michele Arcangelo.
Darunter ein großes Fresko von dem gleichen Maler aus dem Jahr 1415, das die Processione die Bianchi (Prozession der Weißen) darstellt. Das Fresko ist eine der umfassendsten Quellen des Strafvollzugs der Bianchi Bewegung, die im Jahr 1399 in Italien stattfand. Im selben Teil, jedoch auf der rechten Seite des zweiten Fensters: Sant’Antonio Abate. Gregorio Magno, mit der Tiara gekrönt, zeigt ein Gemälde das den Heiligen Petrus und Paulus abbildet. Und weiter: Eine einfache Madonna auf dem Thron, von Mitte 15. Jh., die ein Kind mit einem Spatz in der Hand auf ihren Knien hält. Daneben die Abbilder von Santa Chiara und Santa Maria Egiziaca. Die vorletzte Gruppe von Fresken befindet sich auf drei Ebenen: Ganz oben befindet sich die Jungfrau auf dem Thron, die den Sohn stillt. Zu ihrer Rechten, die Heiligen Rocco und Sebastiano, aus dem Jahr 1486, zum Schutz vor der Schwarzen Pest gemalt. Unten: Der segnende San Gregorio Magno. Auf der rechten Seite, San Pietro Martire, der von Henkern erstochen wird und der auch in der nachfolgenden Gruppe zusammen mit San Sebastiano zu sehen ist.
In der Sakristei sieht man neben einer Dekoration mit geometrischen und florealen Motiven aus dem 15. Jh.: Sant’Antonio Abate, San Leonardo, die Kreuzigung Christi, die Verkündigung und Santa Chiara, die alle dem Meister von Eggi zugeschrieben werden können. Die Kirche verfügte über ein blaues Kreuz (Anfang 13. Jh.) von einem Meister aus Spoleto, das sich heute im Diözesanmuseum von Spoleto befindet und das seinen Namen der unverwechselbaren Farbpalette von Lila- und Blautönen, die es charakterisiert, verdankt.