Scheggino

Castello di Scheggino

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Fremdenverkehrsamt
Piazza Garibaldi 1 - 06043 Cascia
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Scheggino ist eine, an einem Hang liegende, dreieckförmige Burg, dessen Spitze mit einem Bergfrieds aus Felsen gekrönt ist.
Die Anwesenheit dieser mächtigen Festung deutet auf die strategische Funktion der Siedlung, am linken Ufer des Nera Flusses (281 m) entstanden, hin. Die Festung wurde zur Überwachung an einem Übergang der antiken Straße des Valnerina Tals, am Zusammenfluss der Bergstraße von Valcasana, errichtet.
Der älteste Teil, genannt: “Capo la terra” geht auf das 13. Jh. zurück und entwickelte sich in der Nähe der Festung, vermutlich um die Bewohner der nahe gelegenen feudalen Burg von Pozzano nach ihrer Zerstörung aufzunehmen. Im 14. und 15. Jh. wurde sie weiter Richtung Tal ausgebaut und im 16. Jh. wurde das Dorf  entlang des Zufuhrkanals der Mühle, gegründet.
Bemerkenswert ist der Palazzo Graziani, ein Herrensitz aus dem 18. Jh., der an die erste Stadtmauer und an einen der Ecktürme gebaut wurde, und das Rathaus, das sich in einem einzigartigen Bauwerk aus dem 17. Jh. befindet, gekennzeichnet von einem Dachgeschoss oder bedeckten Loggia, das im 20.Jh. für öffentliche Zwecke diente und mit dem Bau eines modernen Stadtturms mit Uhr und Glocken ausgestattet wurde. Im historischen Gemeindearchiv sind die Dokumente der Gemeinde Scheggino (ab dem 14. Jh.) und der aufgelösten Gemeinden Ceselli, Civitella und Monte S. Vito aufbewahrt. Am südlichen Ende der Via di Borgo öffnet sich auf der alten Straße von Valnerina in Richtung Osteria di Ceselli, die im 17. Jh. errichtete "Porta del Pozzo", die wegen dem Vorhandensein einer Quelle so genannt wurde.
Auf der entgegengesetzten Seite der Straße befindet sich der Palazzo Profili, ein typischer Herrensitz des 18. Jh., der heute in mehrere Wohnungen unterteilt ist. Ursprünglich umfasste das vor kurzem restaurierte Gebäude, das immer noch das Haupttor, die Eingangshalle, den Hof mit einem Nymphäum und die Treppe zu den oberen Etagen bewahrt, auch einen Garten auf dem davor liegenden Platz, ein Gewächshaus und einen Fischteich.
Unter einem Flügel des Palazzo Profili öffnet sich die aus dem 16. Jh. stammende Porta Valcasana, dort wo einst ein Abschnitt der "Via di Ferro (Eisenstraße)" abzweigte, besser gesagt, die Straße, die zum Transport von Materialien aus den Bergwerken und Eisenwerken genutzt wurde und von welcher man von Scheggino über Caso und Gavelli, die Stadt Monteleone di Spoleto erreichte.
Die Straße wurde im 17. Jh. unter Papst Urban VIII verbessert, dank der guten Dienste des Kardinals Fausto Poli Usigni. Der Bereich außerhalb des Porta Valcasana ist reich an Quellwasser und Wasserpflanzen, so dass das Gebiet bereits im 19. Jh. zu einem öffentlichen Park erklärt wurde.
Quelle: http://www.comunescheggino.it/