Naos von Andrea Panarelli

Mit der Ausstellung "Naos" von Andrea Panarelli wird am Samstag, den 13. Februar die Saison 2016 des Zentrums für zeitgenössischen Kunst "Palazzo Lucarini Contemporary" eröffnet.

 

Die Ausstellung, die bis zum 13. März besichtigt werden kann, stellt eine Art „künstlerischen Residenz" dar. Panarelli hat nämlich eine Art kreative Quarantäne durchgemacht, indem er total abgeschlossen im Palazzo Lucarini arbeitete: „Naos" ist ein griechischer Ausdruck, der in der klassischen Architektur für „Zelle, Kernbau des Tempels" steht.

Der Künstler hat eine Zeit lang jede Verbindung zu Familie und Freunden abgebrochen, um das Umfeld des Gebäudes, das ihn beherbergte, intensiver zu erleben und mit dessen Geschichte in Beziehung zu treten.

Ein äußerst kritisches Projekt, mit dem der Künstler die Prozesse der ideologischen Kontrolle der künstlerischen Institutionen in Frage stellt, indem er ihr das Privileg einer vorherigen Betrachtung vorenthält. Die Werke werden nämlich erst bei der Eröffnung enthüllt.

 

Der Künstler

Der 1975 in Zürich geborene Künstler lebt heute in Aquila. Nach seinem Studium an der Florence Academy of Art, hat er sich der Malerei gewidmet, um später auch mit Installationen und Videos zu arbeiten. Landschaft, Kino, Gesellschaft und die eigenen Erfahrungen sind die Themen, die ihn künstlerisch inspirieren.

 

Öffnungszeiten

Eröffnung: Samstag, 13. Februar, 18:30 Uhr

Bis zum 13. März, von Freitag bis Sonntag 15:30 - 18:30 Uhr.

Eintritt frei

 

Für weitere Informationen

info@palazzolucarini.it

http://www.palazzolucarini.it/