Abtei San Salvatore di Montecorona
Reiseroute

Auf den Wegen der Spiritualität im Oberen Tibertal

Der Norden Umbriens ist geprägt von wunderschönen, im Grünen gelegenen Wallfahrtsorten: ideale Orte, um innere Ruhe wiederzufinden und Spiritualität zu erleben.

In Umbrien ist das Gefühl des Sakralen in jeder Abtei, Einsiedelei und an den zahlreichen Glaubensorten spürbar, die das Gebiet prägen. Das Obere Tibertal bewahrt einen außergewöhnlichen Reichtum an Bauwerken von großem historischem und kulturellem Interesse.

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Etappe 1

Die Route beginnt in Città di Castello, dem Tor zum Nordwesten der Region. Bevor Sie aufbrechen, sollten Sie sich Zeit für einen Besuch der Altstadt mit ihrer eleganten Renaissancearchitektur nehmen. Versäumen Sie nicht die Meisterwerke in der Städtischen Pinakothek im Palazzo Vitelli alla Cannoniera, darunter Werke von Signorelli, Raffael und Ghirlandaio.

Die erste Station liegt nur wenige Kilometer entfernt und führt Sie zur Einsiedelei Buon Riposo, einer Etappe des Franziskuswegs. Inmitten einer grünen Landschaft fand der Heilige hier auf seinen Wanderungen nach La Verna geistige Ruhe. Besonders bewegend ist es, den Spuren des Raumes zu folgen, in dem sich der heilige Franziskus 1213 aufhielt. Noch heute sind die schlichte kleine Kirche mit Altar und Chor, das Zimmer des Heiligen, das Refektorium, der kleine Kreuzgang und die sogenannte Teufelshöhle zu sehen, in der Franziskus der Überlieferung zufolge mehrfach von dämonischen Erscheinungen versucht wurde.

Setzen Sie anschließend Ihre Reise in Richtung Città di Castello fort. Nach etwa dreißig Kilometern erreichen Sie die Wallfahrtskirche Madonna di Belvedere, die Ende des 17. Jahrhunderts errichtet wurde. Im Heiligtum wird ein sehr altes Marienbild verehrt. Wie der Name bereits vermuten lässt, lohnt sich der Besuch auch wegen des eindrucksvollen Panoramas: Von hier reicht der Blick über Città di Castello mit seinen Kirchtürmen und über das Obere Tibertal, vom Monte della Verna bis zum Monte Acuto.

Knapp dreißig Kilometer Apenninstraße trennen die Wallfahrtskirche Madonna di Belvedere von der Abtei San Benedetto Vecchio bei Pietralunga. Besonders reizvoll sind ihre dreischiffige Anlage und die ursprünglichen bildhauerischen Verzierungen. Die Abtei wurde im Laufe der Zeit mehrfach umgestaltet. Die ursprüngliche dreischiffige Basilika wurde im vorderen Bereich und am linken Seitenschiff verändert; die heutige Fassade entspricht daher der Breite des Mittelschiffs und des rechten Seitenschiffs, das in eine Sakristei umgewandelt wurde.

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Etappe 2
Umbertide - Montone - Gubbio

Der Weg führt weiter in Richtung Umbertide, mit einem unbedingt empfehlenswerten Abstecher in das sehenswerte mittelalterliche Dorf Montone.

In Umbertide angekommen, nehmen Sie sich Zeit für einen Spaziergang und lassen Sie sich von den zahlreichen architektonischen und künstlerischen Schätzen der Stadt überraschen, bevor Sie zur Abtei San Salvatore di Montecorona weiterfahren. Der Überlieferung zufolge wurde sie um das Jahr 1000 vom heiligen Romuald gegründet. Das romanische Benediktinerkloster ist ein ideales Symbol für diese spirituelle und künstlerische Reise.

Zum Abschluss der Reise können Sie weiter nach Gubbio fahren und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt der Ceri entdecken. Und warum nicht den Tag bei einem stärkenden Abendessen mit typischen Spezialitäten aus Gubbio ausklingen lassen: Crescia, Trüffel, Wildgerichte und vieles mehr.

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