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Hügel und Burgen rund um Corciano
Rennrad

ROUTE 03 - Hügel und Burgen rund um Corciano

Schwierigkeitsgrad
Leicht
Höhenunterschied
500 m
Länge
25 km
Von den Mauern von Corciano, einem charmanten mittelalterlichen, geschichtsträchtigen Dorf, das 408 Meter über dem Meeresspiegel liegt, zwischen Burgen und Waldgebieten, die Sie auf einem einfachen und für jeden geeigneten Weg atemlos machen.
Abfahrt Corciano
Ankunft Corciano
Länge 25 km
Höhenunterschied 500 m
Schwierigkeitsgrad Leicht
Straßenbelag Asphalt
Empfohlenes Rad Hybridrad, MTB
Sehenswertes in dieser Gegend Corciano, Pieve del Vescovo, Villa Oscano, Mantignana, Capocavallo.


Die Route Nr. 3 beginnt am Parkplatz gleich unterhalb der Stadtmauer von Corciano, ein mittelalterlicher, auf 408 m ü.d.M. liegender Ort zwischen Perugia und dem Trasimenischen See mit einer faszinierenden und reichen Geschichte. Wir radeln abwärts Richtung Ellera und nach einem guten Kilometer biegen wir an der Kreuzung mit der Provinzstraße links ab und fahren weitere 2 Kilometer bergab. Am Ende der Abfahrt geht es geradeaus weiter, wobei wir das charakteristische Dorf Migiana rechts liegen lassen und links die alte und beeindruckende Burg Pieve del Vescovo bewundern können. 

Wir radeln auf einem leicht bergauf und bergab führenden Weg und folgen den Hinweisschildern nach Mantignana, wo wir bei Kilometer 9 ankommen: Hier biegen wir gleich nach der Bank rechts in die Via Michelangelo Buonarroti ein. Nach ca. einem Kilometer kommen wir an der Kirche vorbei und biegen kurz danach rechts in eine kleine Nebenstraße zwischen Feldern und Bauernhäusern ein. An der Kreuzung mit der Provinzstraße SP171 fahren wir link in Richtung Castel Rigone, verlassen jedoch schon nach einem Kilometer diese Straße und biegen auf Höhe der Ölmühle "Il Toppello" rechts ab. Hier beginnt ein kurzer und wunderschöner Abschnitt auf einer unbefestigten Naturstraße (1,5km), der sich auf den ersten 500m durch einige ansteigende Serpentinen und anschließend durch eine kurvenlose Abfahrt durch die schöne Landschaft auszeichnet und einen herrlichen Blick auf die Villa Colle del Cardinale und das umliegende Land bietet. 

Wenn wir wieder auf die asphaltierte Straße treffen, wenden wir uns nach rechts, fahren dann an der Kreuzung mit der SP170 Maestrello über die Straße (Vorsicht, da sie stark befahren ist) und geradeaus weiter in Richtung Colle Umberto. Hier überqueren wir eine kleine Wildbachbrücke und biegen dann an der nächsten Kreuzung links Richtung Perugia ab. In der Ortschaft Canneto (Kilometer 17) fahren wir rechts Richtung Corciano und sind nach wenigen Kilometern erneut am Fuß des mittelalterlichen Dorfes.

Bei Kilometer 22 beginnt der Anstieg bis zum Dorf (bei Beginn der Route wurde diese Strecke abwärts gefahren), der einzige wirklich anstrengende Abschnitt der Route. Bei Kilometer 25 kommen wir wieder zum Ausgangspunkt zurück, von wo man ein wunderschönes Panorama genießt, das bis zum unverwechselbaren Profil des Monta Amiata reicht.


Das kleine mittelalterliche Dorf Corciano präsentiert sich innerhalb der Stadtmauer mit einem Labyrinth von Gassen, Winkeln, Türmen und Treppenaufgängen. Sehenswert sind hier der Wachturm der Porta Santa Maria, die Piazza Coragino mit einem schönen Brunnen des 16. Jh., der Palazzo Comunale, der Palazzo del Capitano del Popolo und der Palazzo dei Priori, sowie die Pfarrkirche Santa Maria Assunta, in der eine Tafel mit der Assunta des Perugino (1513) und das 1472 von Benedetto Bonfigli gemalte Banner aufbewahrt ist. Ein Kilometer von Corciano entfernt liegt die sehenswerte Burg Pieve del Vescovo, ein auf viereckigem Grundriss befestigtes Gebäude mit Innenhof und vier Ecktürmen. Die Burg wurde um das 13. Jh. errichtet, aber zwischen 1560 und 1570 in eine herrschaftliche Residenz verwandelt. Ebenfalls besichtigenswert ist das ausgedehnte Waldgelände Monte Malbe, das sich oberhalb von Corciano erstreckt. In dieser Gegend sollte man sich auch die befestigten Burgen von San Mariano, Solomeo, Migiana, Mantignana, Chiugiana und Capocavallo anschauen, die alle nur wenige Kilometer auseinander liegen und ihr antikes Erscheinungsbild bewahrt haben.