Stabdt

Vallo di Nera


Fremdenverkehrsamt
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GESCHICHTE
Das seit dem 8.Jh.v.Chr. besiedelte Gebiet wurde im Jahr 1177 dem Herzogtum Spoleto einverleibt. Der in Vallo di Nera geborene Söldnerführer Pietrone da Vallo stiftete das Dorf 1532 zur Rebellion gegen Spoleto an und plünderte und zerstörte dann aus Vergeltung und Rache sein eigenes Heimatdorf. Später unterstand es dem Kirchenstaat, bis es dann im Anschluss an die Einheit Italiens im Jahr 1860 autonome Kommune wurde.
KUNST, KULTUR, NATUR
Das Erscheinungsbild des Ortes ist von einem ursprünglichen kreisförmigen Dorfkern geprägt, neben dem sich der Weiler S. Maria aus dem 15. Jh. und außerhalb der Mauern der Weiler Casali, eine im 16. Jh. erfolgte Ausdehnung der Burg, befinden. Zu den zahlreichen sehenswerten Monumenten gehören die Kirche S. Maria mit eindrucksvollen Fresken des 14.-15. Jh. von umbrischen Künstlern der Gebiete um Spoleto und der Marken, darunter Cola di Pietro, die romanische Kirche S. Giovanni Battista des 13. Jh., von der noch die Apsis und Überreste der Seitenwände erhalten sind, und die Kirche S. Caterina. Außerhalb der Mauern findet man im Weiler Casali die Kirche S. Rocco mit einem reich verzierten Stuckaltar und einem Gemälde, auf dem der hl. Rochus abgebildet ist. In der Talsohle liegt die antike Siedlung Piedipaterno mit der 1253 errichteten Pfarrkirche S. Sebastiano, der Kapelle Madonna delle Grazie, der Kirche SS. Pietro und Paolo sowie den Überresten der antiken Abtei S. Maria dell´Eremita entlang der Via Nursina. Im Weiler Geppa, eine kleine Burg aus dem Frühmittelalter, kann man die Kirche S. Stefano und nicht weit entfernt in der frühmittelalterlichen Siedlung Paterno die Kirche S. Giusto und die Kirche San Bernardo besichtigen. In Reggiano stehen die Kirche S. Michele Arcangelo von Anfang 17. Jh. und die Kirche S. Maria de Pedemonte.