Stabdt

Tuoro sul Trasimeno


Fremdenverkehrsamt
Piazza Gramsci 1 - 06061 Castiglione del Lago
info@iat.castiglione-del-lago.pg.it
GESCHICHTE
Das erste bedeutende geschichtliche Ereignis von Tuoro ist die „Schlacht am Trasimenischen See" vom 24. Juni des Jahres 217 v.Chr., bei der Hannibals Karthagerheer das römische Heer vernichtete. Während des Mittelalters war der Ort in die Ereignisse und Kämpfe für die Eroberung einer strategischen Position an der Grenze zwischen Perugia und der Toskana verwickelt. Im 16. Jh. wurde er als wichtige Post- und Zollstation in die Herrschaftsgebiete der Kirche eingegliedert und erlebte eine lange Zeit des Friedens.
KUNST, KULTUR, NATUR
In der Altstadt mit ihrem charakteristischen Erscheinungsbild eines mittelalterlichen Weilers kann man den Palazzo della Capra und die Kirche S. Maria Maddalena besichtigen. Sehenswert ist in der Umgebung die Ortschaft Punta Navaccia in der Nähe des Lido von Tuoro, ein naturwissenschaftlich ausgesprochen interessantes Gelände, auf dem sich das Freiluftmuseum Campo del Sole mit 27 großen Säulenskulpturen aus Sandstein befindet, die von berühmten italienischen und ausländischen Künstlern realisiert wurden. In der Mitte dieser spiralförmig angeordneten und wie Totem aussehenden Werke befindet sich eine Tafel, die von einem Sonnensymbol überragt wird. Interessant ist auch Castel Ranieri, früherer Besitz der Familie Montemelino, von wo man einen schönen Blick auf den See genießt, und die Anfang des 12. Jh. errichtete Grenzpieve, die nur wenige Kilometer außerhalb der Ortschaft liegt. Zum Gemeindegebiet gehört die Insel Maggiore, auf der man die romanische Kirche S. Salvatore des 12. Jh., die Kirche S. Michele Arcangelo des 14. Jh. und die 1891 über den Resten des ehemaligen Klosters S. Francesco errichtete Burg Guglielmi besichtigen kann. Sehr eindrucksvoll ist der historische Lehrpfad der „Schlacht am Trasimenischen See", die im Jahr 217 v.Chr. zwischen Römern und Karthagern stattfand und deren wichtigste Phasen der Niederlage des römischen Heers gegen Hannibals Karthager hier rekonstruiert werden. Auf einem geführten Rundgang kann man die umliegenden archäologischen Ausgrabungsstätten besichtigen, in denen noch die sog. „Ustrina" zu sehen sind, große im Kalkstein ausgehobene Gruben, in denen Hannibal die in der Schlacht gefallenen Soldaten einäschern ließ.