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Von Trestina durch Wälder, Wiesen und Wallfahrtsorte...
Rennrad

ROUTE 11 - Von Trestina durch Wälder, Wiesen und Wallfahrtsorte...

Schwierigkeitsgrad
Mittel
Höhenunterschied
700 m
Länge
49,5 km
Eine Route von großem Landschaftsinteresse, in einem überwiegend steilen Gebiet, auf meist verkehrsfreien Straßen, die zwischen Wiesen, Ackerland, dichten Wäldern und unberührter Natur fließen.
Abfahrt Trestina
Ankunft Trestina
Länge 49,5 km
Höhenunterschied 700 m
Schwierigkeitsgrad Mittel
Straßenbelag Asphalt
Empfohlenes Rad Straßen, hybridrad
Sehenswertes in dieser Gegend Lisciano Niccone, Wallfahrtskirche von Canoscio, Burg von Reschio.


Mit Route 11 beginnen die Radtouren mittleren Schwierigkeitsgrads. Diese Route startet in dem kleinen Städtchen Trestina zwischen Città di Castello und Umbertide und zeichnet sich vor allem durch die schönen Naturlandschaften und die größtenteils inmitten von Wiesen, bestellten Feldern und dichten Wäldern verlaufenden Straßen ohne Verkehr aus. Abfahrt ist am Bahnhof von Trestina, weshalb die Kombination Bahn + Fahrrad genutzt werden kann. Von hier fahren wir auf der Provinzstraße SP105 Richtung Umbertide. Anschließend geht es auf der SP140 weiter bis Montecastelli und von dort Richtung Niccone; hier fahren wir rechts auf die Bundesstraße SS416 Richtung Cortona und Lisciano Niccone, die sich durch das überwiegend ländlich geprägte Tal des Niccone schlängelt.

Abgesehen von einer kurzen Steigung, die zum Dorf Sant´Andrea di Sorbello führt, ist diese verkehrsarme Straße vollkommen flach. Bei Kilometer 21 verlassen wir nach einer rechts liegenden Bar die SS416, biegen rechts ab und folgen den Hinweisschildern nach Leoncini und Sasso di San Donnini; kurz danach fahren wir links, wieder Richtung Sasso di San Donnini. An der nächsten Abzweigung folgen wir jedoch nicht mehr diesem Hinweisschild, sondern biegen rechts ab. Bei Kilometer 23 beginnt ein wunderschöner, aber im ersten Kilometer ziemlich steiler Anstieg, bei dem wir über die Grenze zur Toskana fahren. Die Straße verläuft in Serpentinen mitten durch einen Wald und in kurzen Abschnitten über Wiesen und Weiden.

Bei Kilometer 25,5 erreichen wir die Passhöhe. Bei der jetzt beginnenden Abfahrt ist besondere Vorsicht geboten, da die Straße nicht nur sehr kurvenreich ist, sondern in einigen Abschnitten auch einen ausgesprochen schlechten Straßenbelag hat. Am Ende der Abfahrt halten wir uns rechts, biegen dann an der ersten Kreuzung links und an der nächsten Kreuzung rechts ab, bis wir schließlich in der Nähe von San Leo Bastia wieder auf die SP105 stoßen. In der Ortschaft kann eine kleine Kaffeepause eingelegt werden. Von hier radeln wir bis Kilometer 36 in Richtung Trestina, wenden uns dann nach links und folgen auf einer kleinen gewundenen Landstraße den Hinweisschildern nach Lugnano. 

Bei Kilometer 39,5 und anschließend auch in der Ortschaft Bivio Lugnano biegen wir immer rechts Richtung Trestina ab. Bei Kilometer 42 fahren wir durch Bivio Canoscio, biegen hier links Richtung Canoscio ab und radeln die Panoramastraße aufwärts, die zur Wallfahrtskirche von Canoscio führt (diejenigen, die keinen weiteren Anstieg in Angriff nehmen möchten, fahren geradeaus weiter und kommen nach zwei Kilometern nach Trestina zurück). Der kurvenreiche, knapp drei Kilometer lange Anstieg weist keine anspruchsvollen Steigungen auf und führt bis zur Wallfahrtskirche, von der man einen schönen Blick über das gesamte Tibertal hat. Wir fahren jetzt am gegenüberliegenden Hang abwärts Richtung Fabbrecce und biegen am Ende der Abfahrt rechts Richtung Trestina ab, wo wir nach ca. zwei Kilometern ankommen. 


Die Route zeichnet sich vor allem durch die überwiegend ländlich geprägte Landschaft und die unberührte Natur aus. In dem kleinen, auf dem Land gelegenen Dorf Lisciano Niccone sollte man die Burg Lisciano besichtigen, die um das 9.-10. Jh. auf dem Gipfel des Hügels errichtet wurde, der den Ort überragt. In der Umgebung sind die Burgen von Reschio, Sorbello und Pierle sehenswert. Ein wenig oberhalb von Trestina befindet sich die Ende des 19. Jh. errichtete Wallfahrtskirche von Canoscio (Foto rechts). Jedes Jahr besuchen über 100.000 Gläubige diese Kirche, die der wichtigste Referenzort für die Marienanbetung ist.