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Am Tiber entlang zur WWF-Oase
Rennrad

ROUTE 10 - Am Tiber entlang zur WWF-Oase

Schwierigkeitsgrad
Leicht
Höhenunterschied
300 m
Länge
26 km
Eine einfache und fast vollständig flache Route entlang des Tiberkurses an der Grenze zwischen Umbrien und Latium, nur einen Steinwurf von der WWF-Oase des Alvianischen Sees entfernt, einem erstklassigen Ort für Vogelbeobachtung.
Abfahrt Alviano Scalo
Ankunft Alviano Scalo
Länge 26 km
Höhenunterschied 300 m
Schwierigkeitsgrad Leicht
Straßenbelag Asphalt
Empfohlenes Rad Straßen, hybridrad
Sehenswertes in dieser Gegend Alviano, WWF-Oase am See von Alviano, Attigliano, Guardea, Giove.


Die Route Nr. 10 beginnt am Bahnhof von Alviano und ist aufgrund der geringen Streckenlänge und des fast inexistenten Höhenunterschieds eine der leichtesten Touren, die in diesem Radwanderführer vorgestellt werden. Die gesamte Strecke führt durch flaches Gebiet am Flusslauf des Tibers entlang und folgt der Grenzlinie zwischen Umbrien und Latium. Ganz in der Nähe erstreckt sich die Naturschutzoase des WWF direkt am See von Alviano: Das ca. 900 Hektar große Gebiet ist eine einmalige Attraktion für alle Freunde des Birdwatching.

Wir starten am Bahnhof von Alviano und fahren von hier Richtung Attigliano und Viterbo; nach knapp 400m verlassen wir die Provinzstraße SP11 und biegen links in eine kleine Nebenstraße ein, die sich mitten durch die Landschaft schlängelt und bis zur Ortschaft Attigliano führt, in der wir bei Kilometer 9,5 ankommen. In Attigliano, ein im Tibertal gelegenes mittelalterliches Dorf, wenden wir uns nach rechts und folgen den Hinweisschildern nach Bomarzo und Viterbo, wobei wir einige Kilometer durch die Landschaft der Region Latium radeln.

Bei Kilometer 12,6 biegen wir hinter der Brücke über den Tiber rechts auf die SP19 ab und folgen den Hinweisschildern nach Alviano, Sipicciano und Castiglione in Teverina. Die vollkommen flache Straße folgt weiterhin dem Lauf des Tibers und schlängelt sich durch Wälder und bestellte Felder. Auf dieser Straße radeln wir bis Kilometer 23, biegen dann rechts ab und fahren erneut Richtung Alviano. Nach guten 3 Kilometern kehren wir zum Ausgangspunkt zurück. Wer hier noch Energie hat, fährt rechts ca. 2 Kilometer bergauf in das mittelalterliche Dorf Alviano (der Anstieg ist zwar kurz, aber recht steil), in dem die beeindruckende Festung aus dem 15. Jh. emporragt (Foto linke Seite). Von hier kann man das wundervolle Panorama des Tibertals genießen.


Das signifikanteste Gebäude dieser Gegend ist die im Jahr 1495 errichtete Festung von Alviano, in der heute das Rathaus, das Multimediale Museum über Bartolomeo d´Alviano und die umbrischen Söldnerführer, das audiovisuelle Dokumentationszentrum der Naturoase von Alviano und das Museum der Bauernkultur untergebracht sind. Die Hauptattraktion des Areals um den See von Alviano ist die Naturoase des WWF, ein Naturschutzgebiet, das sich über ca. 900 Hektar erstreckt. Auf dem Naturpfad, der die gesamte Oase durchquert, kann man dank der Ansitzhütten für das Birdwatching, der Türme und der Stege die Pflanzen- und Tierwelt dieses Ortes beobachten; es gibt sogar ein Klassenzimmer im Freien. In der alten etruskischen Stadt Attigliano gehören der Glockenturm, der Brunnen "Fontana dei Delfini" und die mittelalterliche Burg zu den schönsten Monumenten. Ganz in der Nähe lohnt sich die Besichtigung des alten Örtchens Guardea mit der Burg von Guardea Vecchia.