Stadt

Paciano


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GESCHICHTE
Die archäologischen Fundstücke des Gebiets belegen seinen etruskisch-römischen Ursprung, während die ersten Schriftstücke aus dem 10. Jh. stammen. In den darauf folgenden Jahrhunderten unterstand Paciano zuerst Chiusi und dann der Stadt Perugia, für die Paciano die Rolle eines befestigten Grenzweilers einnahm.
KUNST UND KULTUR
Der historische Dorfkern, umgeben von einem Mauergürtel des 14. Jh. mit Türmen und drei Zugangstoren (Porta Fiorentina, Porta Perugina und Porta Rastrella), hat das Erscheinungsbild eines mittelalterlichen Weilers erhalten. Von der ältesten Burg bleibt nur die Ruine eines einzigen Turms, der sog. Torre d´Orlando. Hervorragende Bauwerke sind die Rocca Buitoni, der Palazzo Cennini und der Palazzo Baldeschi, in dem das Naturwissenschaftliche Museum untergebracht ist. Im Ort gibt es auch zahlreiche, in verschiedenen Epochen errichtete Kirchen: Die sog. Kirche Dentro (oder San Giuseppe), die älteste Kirche Pacianos, mit einer antiken Gemeindeprozessionsfahne der Werkstatt Bonfigli und die Kirche San Carlo Borromeo mit einem reich verzierten Portal des 17. Jh. Gegenüber der Porta Fiorentina befindet sich die gleichnamige, vor dem Jahr 1000 errichtete Pieve. Sie ist von weiten Grünflächen umgeben, die den Hintergrund für die zahlreichen jedes Jahr hier stattfindenden Veranstaltungen bilden. Interessant sind auch die Kirche Madonna della Stella, die 1572 errichtet wurde, nachdem ein Pilger drei Tage lang einen Stern über dem Bild der Madonna gesehen hatte, und das Museum der Bruderschaft vom Allerheiligsten Sakrament, in dem zahlreiche religiöse Werke ausgestellt sind, darunter ein großes Fresko der Kreuzigung des Malers Francesco Nicolò aus Città della Pieve, Statuen und Reliquienschreine des 16. Jh. mit den Gebeinen der ersten Märtyrer, Kirchengeräte und Evangelien sowie interessante etruskische Fundstücke des 4. Jh.v.Chr. (Keramikvasen, Lampen, Bucchero-Gefäße), die im umliegenden Gebiet entdeckt wurden. In der Umgebung kann man die Wallfahrtskirche Madonna della Stella und die kleine Kirche San Salvatore in Ceraseto mit einem Fresko des 16. Jh. von Caporali besichtigen.