Stabdt

Monte Santa Maria Tiberina


Fremdenverkehrsamt
Corso Cavour 5 - 06012 Città di Castello
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GESCHICHTE
Das Dorf ist antiken etruskischen Ursprungs und war auch in römischer Zeit besiedelt. Ab dem 11. Jh. war es ein Lehen der Markgrafen Bourbon del Monte, Nachfahren jener Markgrafen del Colle, die im Gefolge der Franken nach Italien gekommen waren, einen Großteil des Oberen Tibertals erobert und Festungen und Burgen an verschiedenen strategischen Stellen errichtet hatten. Nach der Zerstörung der Burg (1198) infolge von Zwistigkeiten mit Papst Innozenz III. ließen die Markgrafen sie wieder aufbauen. Sie verbündeten sich mit Monte Santa Maria Tiberina und erhielten Zugeständnisse und Privilegien von Päpsten und Kaisern, ohne dabei ihre Unabhängigkeit zu verlieren. Die Nachfahren der Familie regierten die Markgrafschaft bis 1815, dann nahm Herzog Ferdinand von Toskana sie in Besitz und unterbrach damit die tausendjährige Herrschaft der Bourbon del Monte. 1859 wurde sie in das Königreich Italien eingegliedert.
KUNST, KULTUR, NATUR
Die interessantesten Gebäude für Touristen auf der Suche nach architektonischen Schönheiten sind die Burg aus dem 16. Jh. und die Kirche S. Maria mit der Grabkrypta der Familie Bourbon del Monte. Innerhalb der Dorfmauern kann man die schöne, um das Jahr 1000 errichtete Pieve mit ihrem wunderschönen Steintaufbecken besichtigen. Interessant sind in der Umgebung des Dorfes die Burg von Lippiano sowie die Abtei und der Turm von Marzana. Bei der Kirche S. Agostino befindet sich der Ort, an dem früher die Duelle stattfanden. Das Dorf mit seinem intakten mittelalterlichen Erscheinungsbild befindet sich in einer faszinierenden Höhenlage: Das Panorama reicht vom Oberen Tibertal bis zur Valdichiana und schließt antike Straßen der Etrusker und überwiegend von Kastanienwäldern bedeckte Zonen ein. Von hier sieht man die umbrischen und toskanischen Täler und kann den Blick bis zu den Apuanischen Alpen und an klaren Tagen sogar bis zum Gran Sasso in den Abruzzen schweifen lassen.