Stabdt

Castel Giorgio


Fremdenverkehrsamt
Piazza Duomo 24 - 05018 Orvieto
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GESCHICHTE
Das Territorium war nicht nur in etruskischer Zeit besiedelt, wie Fundstücke verschiedener Nekropolen belegen, die Gegenstand eines Ausgrabungs- und Förderprojekts sind, sondern auch in römischer Zeit. Als befestigter Ort entstand Calvi im Jahr 1478 um die Burg, die der Bischof von Orvieto Giorgio della Rovere als Sommerresidenz und Rückzugsort zur Stärkung von Körper und Geist wählte. Von ihm stammt auch der Ortsname. Die ganze Geschichte des Städtchens drehte sich um die Burg, die während der Auseinandersetzungen zwischen den Della Rovere und den Valenti, die Signori von Castel Rubello, zerstört wurde. Später wurde sie in den Jahren 1610 und 1734 restauriert und fungierte als Bischofssitz.
KUNST, KULTUR, NATUR
Außer der Burg kann man die Pfarrkirche des 17. Jh., die später umgebaut wurde, und den in der zweiten Hälfte des 19. Jh. errichteten Palazzo Comunale besichtigen. Sehenswert ist in der Umgebung die Burg von Montalfina des 8. Jh., die auf Wunsch des langobardischen Königs Desiderio erbaut wurde. Sie ist aus rotem Stein und von einem Mauergürtel und gewaltigen Türmen umgeben. In der Burg befindet sich eine Sammlung mit Waffen, antiken Münzen und archäologischen Gegenständen und Funden. Interessant sind auch die Naturressourcen: Castel Giorgio liegt in klimatisch gesunder Höhe auf der Hochebene Alfina über dem Bolsena-See an der Grenze zwischen Umbrien, Latium und der Toskana im Naturpark des S.T.I.N.A., ein Territorialsystem von naturwissenschaftlichem und Umweltinteresse.