Stabdt

Arrone


Fremdenverkehrsamt
Via Cassian Bon, 4 - 05100 Terni
info@iat.terni.it
GESCHICHTE
Ende des 10. Jh. nahm der adlige Römer Arrone eines der felsigen Vorgebirge in Besitz, die sich über der heutigen Valnerina erhoben, und ließ dort eine befestigte Burg bauen, der erste Kern des Dorfes, dessen Name von diesem Adligen stammt. Mehr als zwei Jahrhunderte später kam es zu Auseinandersetzungen zwischen der Familie der Arrone und den Äbten der Abtei von Ferentillo, worauf die Einwohner mit Erlaubnis des Herzogtums Spoleto eine neue Burg in Montefranco errichteten und eine neue Kommune gründeten. Im 13. Jh. unterwarf Spoleto Arrone seiner Herrschaft, die bis zum 15. Jh. andauerte. Bis zur Gründung des Königreichs Italien (1860) unterstand das Gebiet dann dem Kirchenstaat.
KUNST, KULTUR, NATUR
Arrone ist in zwei Ortsteile gegliedert: Der höher gelegene Ortsteil, genannt „La Terra" präsentiert sich mit der weitgehend intakten Struktur des mittelalterlichen befestigten Weilers, während sich der Ortsteil S. Maria außerhalb des historischen Dorfkerns entwickelte. Sehenswert sind neben den Überresten der Burg die Kirche S. Giovanni Battista (13. Jh.) mit zahlreichen Fresken des 15. Jh. der umbrischen Schule, die Kirche S. Maria mit einem schönen Portal des 15. Jh., in der bedeutende Fresken von Vincenzo Tamagni und Giovanni da Spoleto, sowie Fresken und Terrakotta des 16. Jh. in den Außennischen und ein Tryptychon von 1487 zu sehen sind. In der Umgebung sind die Kirche S. Nicola in Casteldilago und die Wallfahrtskirche Madonna dello Scoglio eine Besichtigung wert. Letztere liegt auf einem imposanten Felsvorsprung, von dem man einen großartigen Blick auf das Neratal hat. Das Gemeindegebiet liegt inmitten einer unberührten Natur im Flusspark des Nera, der verschiedene Möglichkeiten bietet: Dank der zahlreichen geleiteten Aktivitäten, wie z.B. Exkursionen und Trekking, ist er eine permanente didaktische Werkstatt. Aufgrund der Wassersportmöglichkeiten (Kanu fahren, Rafting, Wildwasser fahren und Canyoning) und der natürlichen Kletterwände hat sich Arrone zu einem Zentrum für Sporttourismus entwickelt.