Stabdt

Amelia

Amelia, città dell'Umbria cinta dalle poderose mura poligonali, dove epoche e stili diversi coesistono in armonia


Fremdenverkehrsamt
Piazza Augusto Vera - 05022 Amelia
info@iat.amelia.tr.it
GESCHICHTE
Die ursprüngliche bewohnte Siedlung entwickelte sich in der vorrömischen Zeit auf der Akropolis, von der aus sie das darunter liegende Gebiet mit seinen verstreuten Siedlungen beherrschte. Mit dem Bau der Polygonalmauern (6.-4.Jh.v.Chr.) erhielt die Stadt ihre endgültige Gestalt, die der heutigen Altstadt entspricht. Amelia wurde im 12.Jh.v.Chr. von einem mythischen König gegründet, dessen Name Ameroe dem Städtchen seinen Namen gab. Im Jahr 90v.Chr. wurde es  römisches Munizipium. Aufgrund seiner die Via Amerina beherrschenden Position, eine der wichtigsten Verbindungsstraßen von Umbrien und Mittelitalien, war es ein bedeutender militärischer Knotenpunkt. Nach der Belagerung durch die Goten (548) wurde Amelia von den Langobarden besetzt (579). 1065 wurde es freie Kommune. Das Städtchen ist Schauplatz von Kämpfen zwischen Guelfen und Ghibellinen. Im 14. Jh. ging es bis zur Gründung des Königreichs Italien (1860) endgültig in den Besitz des Kirchenstaats über.
KUNST, KULTUR, NATUR
Gleich wenn man in das Städtchen hineinkommt, kann man das gewaltige, um das 6.-4.Jh.v.Chr. zu Verteidigungszwecken errichtete Befestigungswerk der Polygonalmauern bewundern, die Amelia das unverwechselbare Gesicht einer von Mauern umgebenen Stadt verleihen. Entlang der Stadtmauer gibt es 4 Tore: Porta Romana, Hauptzugang zur Stadt, Porta Posterola, Porta Leone IV. und Porta della Valle. Zu den sehenswerten Monumenten des Städtchens gehören die Kathedrale, wichtigstes Kirchengebäude von Amelia, das Kloster San Magno, die Kirche San Francesco, die Kirche S. Agostino und die Landkirche Madonna delle Cinque Fonti, die einer Legende zufolge dem hl. Franziskus Unterkunft bot. Bemerkenswert sind auch der Palazzo Nacci aus dem 15. Jh. und die Palazzi Farrattini und Petrignani  aus dem 16. Jh., der Stadtturm, Symbol der kommunalen Freiheit, sowie das wunderschöne Theater aus dem 18. Jh. Im ehemaligen Kolleg Boccarini ist das archäologische Museum untergebracht, in dem die eindrucksvolle Bronzestatue des Germanicus, Neffe des Kaisers Tiberius, sowie andere bedeutende Fundstücke aus dem Gebiet um Amelia zu sehen sind. Nur 3 km außerhalb der Altstadt liegt inmitten der von den Hügeln Amelias umgebenen Natur das herrliche Kloster Santissima Annunziata, das im 15. Jh. über einer zuvor existierenden Einsiedelei errichtet wurde. Nicht nur über sondern auch unter der Oberfläche bietet Amelia spannende Überraschungen. Dank des öffentlichen Zugangs auf der Piazza Matteotti kann man die antiken römischen Zisternen entdecken, ein um das 2.Jh.n.Chr. konstruiertes Wasserbauwerk. Eine der Naturschönheiten ist der Wildbach Rio Grande. Er schafft einen Lago Vecchio genannten See, der über einen Wanderweg erreichbar und bei Anhängern des Angelsports beliebt ist. Für die Liebhaber des Waldes gibt es 4 km außerhalb der Stadt einen großen Park inmitten eines Steineichenwaldes, „La Cavallerizza" mit Reitstall.